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	<title>trans Archive - Analytische Kritik</title>
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	<title>trans Archive - Analytische Kritik</title>
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		<title>Solidarität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stella]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 19:26:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3. Transgender und Transfeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gehirn ist das, was uns ausmacht, was uns leitet, Orientierung gibt, fühlen lässt, SEIN lässt. Es ist also nicht nur ein Gefühl, wie man uns glauben lassen möchte. Trans Frauen sind Frauen. </p>
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<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center">Solidarität &#8211; Immer!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin nicht solidarisch mit trans Menschen, weil ich selbst trans bin. Ich habe auch keine Familienangehörigen, die trans sind. Auch keine engen Freunde. Ich bin solidarisch, weil ich der Meinung bin, dass alle Menschen sich selbst in ihrer Identität leben solle, um jeden Preis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin solidarisch, weil mir die Menschen – und damit meine ich nicht nur die Menschen auf X oder in den anderen sozialen Medien – zu Herzen gehen. Weil mich das Leid und die Ausgrenzung, die sie erleben, nicht kalt lassen. Weil es mir selbst weh tut, wenn ich mich hineinfühle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin solidarisch, weil ich sehe, was in anderen Ländern gerade passiert: im Vereinigten Königreich, in den USA, in Ungarn, in der Slowakei, in Kanada … </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind vielleicht die Nächsten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn es auf X viele trans Menschen geben <strong>sollte</strong>, die mich angreifen, verletzen oder schikanieren, so sind es eben nur diese Menschen (egal wie viele), die das tun. Das steht in keinem Verhältnis zu all den trans Menschen auf der ganzen Welt. Ich würde mich dann auf X von diesen Personen distanzieren – aber niemals transfeindliche Narrative verbreiten oder gutheißen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab Zeiten, da war ich nicht so aufgeklärt wie heute. Diese Zeiten liegen hinter mir. Gerade auch in den letzten Jahren habe ich so viel „studiert“ und begriffen wie sonst in meinem ganzen Leben nicht. Jeder, der einen Funken Menschlichkeit in sich trägt, setzt sich dafür ein, dass trans Menschen ganz normal ihr Leben leben können – denn sie sind <strong><em>normal.</em> </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Studien, die aufzeigen, dass bestimmte Strukturen im Gehirn von trans Frauen tendenziell eher denen von Cis-Frauen ähneln als denen von Cis-Männern. Besonders genannt wird z. B. der BSTc-Kern im Hypothalamus, der eine Rolle bei der Geschlechtsidentität spielt. Beispielstudie: Zhou et al., 1995 – fand bei trans Frauen eine Struktur des BSTc, die der von Cis-Frauen entsprach. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gehirn ist das, was uns ausmacht, was uns leitet, Orientierung gibt, fühlen lässt, SEIN lässt. Es ist also nicht nur ein Gefühl, wie man uns glauben lassen möchte. Trans Frauen sind Frauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist mir eine Herzensangelegenheit, für trans Menschen da zu sein – aber nicht für jeden um jeden Preis. Es gibt leider auch in der trans Community solche, die alles ruinieren, wofür andere ihr Leben lang kämpfen. Das werde ich nicht unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Michael Shermer und das Thema trans</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 13:04:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3. Transgender und Transfeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[4. Skeptiker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sein Appell über den großen Teich nach Deutschland: „Lasst Politik aus dem Skeptizismus draußen und konzentriert euch auf Fakten, Beweise, kritisches Denken und die Förderung von Wissenschaft.“ Das wirft natürlich die Frage auf: Wie stark lässt Shermer selbst Politik außen vor, wenn er einen Artikel nach dem anderen über trans verfasst? Lässt es sich wirklich „unpolitisch“ (vulgo: skeptisch) über dieses Thema schreiben, wenn in den USA (aber nicht nur dort!) die Diskussionen und wissenschaftlichen Erkenntnisse in einem politisch derart polarisierten Feld stattfinden bzw. von Teilen der Politik instrumentalisiert werden? Hierbei ist nicht reine Parteipolitik gemeint, sondern vor allem auch gesellschaftspolitische Strömungen wie die des radikalen Feminismus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://analytische-kritik.de/transgender-transfeindlichkeit/michael-shermer-und-das-thema-trans/">Michael Shermer und das Thema trans</a> erschien zuerst auf <a href="https://analytische-kritik.de">Analytische Kritik</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph" style="font-size:22px"><strong>Michael Shermer und das Thema trans</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px">Wie positionieren sich US-amerikanische Skeptiker zum Thema trans? Im Jahr 2022 ist ein eigenes <a href="https://www.skeptic.com/magazine/archives/27.1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwerpunktheft des &#8222;Skeptic Magazine&#8220; zu dieser Thematik</a> erschienen, wo vier lange Artikel dieses Thema abhandeln. Sucht man den Tag „<em>transgender</em>“ auf der Webseite des Skeptic Magazine: <a href="https://www.skeptic.com/tag/transgender/">https://www.skeptic.com/tag/transgender/</a>, so taucht in der Autorenzeile bei fast jedem zweiten Artikel oder Video ein Name auf: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Shermer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Michael Shermer</a>. Der Gründer und Chefredakteur vom Skeptic Magazine, Wissenschaftshistoriker, Universitätslehrender, Journalist, Buchautor und Träger zahlreicher Auszeichnungen ist ein Schwergewicht in der internationalen Skeptiker-Szene. Ja, man könnte ihn anhand seines persönlichen Werdegangs vom evangelikalen Christen zum Skeptiker, Humanisten, Agnostiker und Atheist, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Shermer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie er sich selbst bezeichnet</a>, einen „Vorzeige-Skeptiker“ nennen. Seine Meinung hat Gewicht – und natürlich auch seine Positionierung zum Umgang mit trans in der (skeptischen) Wissenschaft. Dass er weltweiten Einfluss hat und sich natürlich auch zu den Belangen europäischer Skeptikervereine äußert, zeigt sein Tweet zur GWUP-Vorstandswahl aus dem Mai 2023:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">To paraphrase Hitch, &quot;woke poisons everything&quot;. It now appears that the German skeptics group <a href="https://twitter.com/gwup?ref_src=twsrc%5Etfw">@gwup</a> is being hijacked by woke activists. Not. Good. Leave politics out of skepticism &amp; focus on facts, evidence,  critical thinking &amp; the promotion of science.<a href="https://t.co/B7fXmHop48">https://t.co/B7fXmHop48</a></p>&mdash; Michael Shermer (@michaelshermer) <a href="https://twitter.com/michaelshermer/status/1661402743968509953?ref_src=twsrc%5Etfw">May 24, 2023</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px">Sein Appell über den großen Teich nach Deutschland: <em>„Lasst Politik aus dem Skeptizismus draußen und konzentriert euch auf Fakten, Beweise, kritisches Denken und die Förderung von Wissenschaft.</em>“ Das wirft natürlich die Frage auf: Wie stark lässt Shermer selbst Politik außen vor, wenn er einen Artikel nach dem anderen über trans verfasst? Lässt es sich wirklich <em>„unpolitisch“</em> (vulgo: skeptisch) über dieses Thema schreiben, wenn in den USA (aber nicht nur dort!) die Diskussionen und wissenschaftlichen Erkenntnisse in einem politisch derart polarisierten Feld stattfinden bzw. von Teilen der Politik instrumentalisiert werden? Hierbei ist nicht reine Parteipolitik gemeint, sondern vor allem auch gesellschaftspolitische Strömungen wie die des radikalen Feminismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px">Um sich dieser Fragestellungen anzunähern, sollen im Laufe der Zeit Tweets von Michael Shermer wiedergegeben und unter einigen der folgenden Gesichtspunkten analysiert werden: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li style="font-size:18px"><strong>Trans und psychische Erkrankung</strong></li>



<li style="font-size:18px"><strong>Shermer über Abigail Shrier und ihr umstrittenes Buch &#8222;Irreversible Damage&#8220;</strong></li>



<li style="font-size:18px"><strong>Trans und die Dissoziative Identitätsstörung</strong></li>



<li style="font-size:18px"><strong>Frauenrechte versus trans Rechte</strong></li>



<li style="font-size:18px"><strong>Über Hassverbrechen gegen trans</strong> <strong>Personen</strong></li>



<li style="font-size:18px"><strong>Frauenräume und die Instrumentalisierung der Angst vor Übergriffen</strong></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px"><a href="https://tuckerlieberman.wordpress.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tucker Lieberman</a> fasst es in „Medium“ in wenigen Worten folgendermaßen zusammen, wenn er die Artikel im internationalen Skeptiker Magazin unter dessen Chefredakteur Michael Shermer kritisiert: Trans Personen sind in der Artikel-Serie im Skeptic Magazine nicht diejenigen, die die Debatte führen und &#8222;<em>das ist die Positionierung, die es transphob</em> macht&#8220;, wie Lieberman schreibt: </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px">„<em>Here’s a 2022 issue of <a href="https://www.skeptic.com/magazine/archives/27.1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em><u>Skeptic Magazine</u></em></a>, based in the US and edited by </em><a href="https://tuckerlieberman.medium.com/denialism-self-awareness-92921dc26a95"><em><u>Michael Shermer</u></em></a><em>. The issue is devoted to “the Debate” over trans people. Trans people aren’t the ones conducting the debate in these pages, and that’s the positioning that makes it transphobic.“</em> (Quelle: <a href="https://tuckerlieberman.medium.com/transphobia-skepticism-4bfd9453e706" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vor allem skeptisch gegenüber Transsexuellen</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px">Shermer bezieht sich in seinem Artikel &#8222;<a href="https://michaelshermer.substack.com/p/what-is-a-woman-anyway" target="_blank" rel="noreferrer noopener">What is a woman anyway</a>?&#8220; auf<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Matt_Walsh_(political_commentator)" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Matt Walsh</a>, einen US-amerikanischen politischen Kommentator und Autor, der dem politisch konservativen Flügel zuzuordnen ist. Dessen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/What_Is_a_Woman%3F#:~:text=What%20Is%20a%20Woman%3F%20is,%22What%20is%20a%20woman%3F%22" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Film &#8222;What is a Woman&#8220;</a> bildet den roten Faden für Shermers Artikel und er verweist häufig darauf. Dass Walsh jedoch seit langem bekannt dafür ist,  mit extrem transfeindlichen Aussagen um sich zu werfen, wird in Shermers Artikel mit keinem Wort erwähnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px">Schließt sich also Shermer damit vielleicht sogar den transfeindlichen Äußerungen von Walsh an? Über Michael Shermers persönliche Sichtweise soll an dieser Stelle nicht spekuliert werden. Allerdings spricht ein Witz, den er als Bonmont in seinem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KFQKFYPL0tc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview mit Abigal Shrier</a> für &#8222;The Michael Shermer Show&#8220; eingebracht hat, für sich: </p>



<figure style="font-size:18px" class="wp-block-table"><table class="has-black-color has-light-gray-background-color has-text-color has-background"><tbody><tr><td>&#8222;Ich erzähle Ihnen eine lustige Geschichte. Ich war etwa zur Hälfte mit Ihrem Buch fertig und ging zum Mittagessen mit einem alten Freund, und ich erzählte ihm von Ihrem Buch, und er sagte: Oh, ich kenne einen Mann mittleren Alters, der zu einer Frau transitioniert hatte, aber er war verheiratet und hatte drei Kinder, und seine Frau sagte: Na gut, solange du die Familie nicht kaputt machst, kannst du machen, was du willst. Du weißt, dass ich immer noch Sex mit dir haben will. Und er sagte: &#8222;Okay&#8220; und fing an, die Hormone zu nehmen. <br>Und nach Aussage meines Freundes war seine Frau erleichtert, weil er da unten kleiner geworden war, und das war, er war ein bisschen groß, für sie unangenehm, also war der Sex eigentlich besser. <br>Okay, aber dann sagte er irgendwann: Weißt du, ich identifiziere mich jetzt als Frau und ich würde gerne Sex mit einer Frau haben, einer lesbischen Frau. Und die Frau sagt: Okay, aber du hast immer noch einen Penis. Wenn du also lesbischen Sex mit einer Frau hast, aber deinen Penis in ihre Vagina steckst &#8211; ist das dann nicht Heterosex? Was bedeutet es, lesbisch zu sein, wenn man nur Heterosex hat? Und ich erinnere mich, dass ich nur dachte, meine Frau würde das nie machen &#8230; Entschuldigung für den Witz&#8230;&#8220; </td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KFQKFYPL0tc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.youtube.com/watch?v=KFQKFYPL0tc</a>, Minute 16.32 f., übersetzt ins Deutsche</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px">Eine Frage bleibt offen: Inwieweit ist Michael Shermers persönliche und offizielle Haltung (auf Basis der fürs Skeptic Magazin verfassten bzw. auf der Skeptiker-Webseite verlinkten Artikel und Videos) für die Position von Skeptiker-Organisationen in anderen Ländern maßgeblich? Wie sehen Skeptiker in Deutschland  seine Einstellungen &#8211; mit Zustimmung oder Distanz? Geht man rein nach der Anzahl der deutschen Twitter-Follower aus skeptischen Kreisen, scheint hierzulande die Zustimmung zu überwiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:18px">Wir werden uns, wie bereits erwähnt, in der kommenden Zeit mit einzelnen Themen zu trans, die Shermer selbst aufgegriffen hat, skeptisch und differenziert auseinandersetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://analytische-kritik.de/transgender-transfeindlichkeit/michael-shermer-und-das-thema-trans/">Michael Shermer und das Thema trans</a> erschien zuerst auf <a href="https://analytische-kritik.de">Analytische Kritik</a>.</p>
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