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	<title>Gewalt Archive - Analytische Kritik</title>
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	<title>Gewalt Archive - Analytische Kritik</title>
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		<title>Sprachliche Gewalt ist Unfug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stella]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 18:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltbegriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Artikel wollte ich ursprünglich bereits im Jahr 2023 schreiben. Damals sah ich die Videovorschau und blieb an einer Aussage hängen. Doch wie so oft kam das Leben dazwischen, und das Vorhaben geriet in den Hintergrund. Erst jetzt habe ich die Zeit und Ruhe gefunden, dies nachzuholen. „Sprachliche Gewalt ist Unfug“, so heißt es in ... <a title="Sprachliche Gewalt ist Unfug?" class="read-more" href="https://analytische-kritik.de/alle/sprachliche-gewalt-ist-unfug/" aria-label="Mehr Informationen über Sprachliche Gewalt ist Unfug?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-table"><table class="has-base-background-color has-background has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Diesen Artikel wollte ich ursprünglich bereits im Jahr 2023 schreiben. Damals sah ich die Videovorschau und blieb an einer Aussage hängen. Doch wie so oft kam das Leben dazwischen, und das Vorhaben geriet in den Hintergrund. Erst jetzt habe ich die Zeit und Ruhe gefunden, dies nachzuholen.</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Sprachliche Gewalt ist Unfug“</strong>, so heißt es in dem Video mit dem Titel: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=uQsPHgtZHH0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Was in den Debatten um Rassismus, Trans &amp; Co. schiefläuft | Seb von Vorpolitisch im Interview“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine bemerkenswerte Aussage. Nicht deshalb, weil man über den Gewaltbegriff nicht streiten dürfte. Sondern weil die Frage, ob Gewalt ausschließlich körperlich oder auch psychisch, strukturell oder sprachlich sein kann, seit Jahrzehnten Gegenstand wissenschaftlicher Forschung ist. Wer „sprachliche Gewalt“ pauschal als Unfug bezeichnet, widerspricht damit nicht nur einzelnen Autoren, sondern einer breiten wissenschaftlichen Diskussion.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Doch worum geht es in dem oben verlinkten Video überhaupt?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">In dem rund zwanzigminütigen Gespräch sprechen der Host und sein Gast SEB, der den Podcast Vorpolitisch betreibt, über politische Debattenkultur und den Umgang mit Sprache. Thematisiert werden unter anderem unterschiedliche Begriffsverständnisse von Rassismus und Geschlecht, Identitätspolitik, Framing sowie die Frage, wie gesellschaftliche Konflikte sachlicher geführt werden könnten. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wenden sich beide dem Gewaltbegriff zu. Dabei vertritt SEB die Auffassung, Gewalt sei grundsätzlich etwas Physisches, und bezeichnet den Begriff der „sprachlichen Gewalt“ als „Unfug“. Genau auf diese Aussage möchte ich im Folgenden eingehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum schreibe ich diesen Artikel?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mir geht es dabei nicht um eine theoretische Debatte über Begriffe – und auch nicht um die Trans-Debatte. Mir geht es um die Menschen, die unter verbaler und emotionaler Gewalt leiden – insbesondere um Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Worte können verletzen. Sie können Angst erzeugen, Selbstwert zerstören und Menschen über Jahre hinweg prägen. Gerade Kinder besitzen oft keine Möglichkeit, sich solchen Angriffen zu entziehen. Wer erlebt hat, wie ein Kind unter ständiger Erniedrigung, Demütigung oder Einschüchterung zerbricht, wird verstehen, warum viele Fachdisziplinen hierfür den Begriff Gewalt verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb halte ich die pauschale Aussage <em>„sprachliche Gewalt ist Unfug“</em> für problematisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Kinder durch eine wiederholte <strong>gewaltvolle</strong>(!) Einflussnahme – etwa in Form von Beschämung, Demütigung oder Erniedrigung – seelisch zerbrechen, erscheint es mir durchaus angemessen, von Gewalt zu sprechen. Nicht als begriffliche Übertreibung, sondern weil die Folgen tiefgreifend und oft lebenslang sein können.</p>



<center><hr style="width: 400px; border: none; height: 2px; background: linear-gradient(to right, #0E2C40, #1A4A5A, #51a2bd, #0E2C40); margin: 30px 0;"></center>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert fand ich übrigens, dass SEB im Verlauf des Gesprächs hohe Ansprüche an eine konstruktive Debattenkultur formuliert. Umso mehr überrascht mich, dass er ausgerechnet beim Gewaltbegriff selbst eine Formulierung wählt, die diesen Ansprüchen nur schwer gerecht wird.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Begriffe sollten präzise verwendet werden.</li>



<li>Menschen verwendeten häufig dieselben Begriffe mit unterschiedlichen Bedeutungen.</li>



<li>Man solle dem Gegenüber keine bösen Absichten unterstellen.</li>



<li>Man solle wohlwollend interpretieren.</li>



<li>Man solle Debatten nicht unnötig eskalieren.</li>



<li>Man solle Diskurs ermöglichen statt beenden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb irritiert mich die Aussage „sprachliche Gewalt ist Unfug“. Denn sie setzt sich nicht mit einem anderen Gewaltverständnis auseinander, sondern erklärt es kurzerhand für Unsinn. Damit geschieht genau das, wovor SEB an anderer Stelle selbst warnt: Eine bestehende Position wird nicht zunächst in ihrem eigenen Verständnis betrachtet, sondern pauschal verworfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SEB sagt am Anfang sinngemäß:<br><em>„Menschen streiten häufig, weil sie denselben Begriff unterschiedlich verwenden.“</em><br>Wenn das seine Ausgangsthese ist, dann wäre die logische Konsequenz beim Gewaltbegriff eigentlich:<br><em>„Offenbar verwenden wir unterschiedliche Gewaltbegriffe.“</em><br>Stattdessen lautet seine Schlussfolgerung:<br><strong>„Sprachliche Gewalt ist Unfug.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau darin sehe ich die Inkonsistenz. Er erkennt an, dass Begriffe unterschiedlich verwendet werden können – außer an der Stelle, an der er selbst eine feste Position vertritt.</p>



<center><hr style="width: 400px; border: none; height: 2px; background: linear-gradient(to right, #0E2C40, #1A4A5A, #51a2bd, #0E2C40); margin: 30px 0;"></center>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht lohnt es sich auch, den Blick für einen Moment von der Theorie auf die Betroffenen zu richten. Auf Menschen, die nie geschlagen wurden und dennoch ein Leben lang unter den Folgen ihrer Kindheit oder einer <strong>gewaltvollen </strong>Partnerschaft leiden. Menschen, deren Selbstwert systematisch zerstört wurde – nicht durch Fäuste, sondern durch Worte. Für sie ist die Frage, ob sprachliche Gewalt existiert, keine akademische Diskussion. Sie betrifft ihr eigenes Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb wünsche ich mir, dass wir mit solchen Aussagen vorsichtig umgehen – nicht, weil Begriffe nicht hinterfragt werden dürften, sondern weil sie auch ausdrücken, ob wir das Erleben Betroffener ernst nehmen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><a href="https://analytische-kritik.de/psychologie/emotionale-und-verbale-gewalt/">Zum Weiterlesen ein Text von mir- erarbeitet am 04.02.2026 für ein externes Projekt</a></p>



<center><hr style="width: 400px; border: none; height: 2px; background: linear-gradient(to right, #0E2C40, #1A4A5A, #51a2bd, #0E2C40); margin: 30px 0;"></center>



<h4 class="wp-block-heading">Weiterführende Literatur zum Gewaltbegriff</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage, ob Gewalt ausschließlich körperlich oder auch psychische, strukturelle, symbolische oder sprachliche Formen umfasst, wird seit Jahrzehnten in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen diskutiert. Die folgenden Werke stellen lediglich eine kleine Auswahl dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundlagen des erweiterten Gewaltbegriffs</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Johan Galtung (1969)<br>Violence, Peace, and Peace Research.<br>Journal of Peace Research, 6(3), 167–191.<br>→ Der Klassiker, der den Begriff der strukturellen Gewalt geprägt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pierre Bourdieu (1998)<br>Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns.<br>bzw.<br>Die männliche Herrschaft (1997/2005 deutsch)<br>→ Einführung des Begriffs symbolische Gewalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wilfried Gottschalch<br>Männlichkeit und Gewalt.<br>→ Psychoanalytisch, historisch und soziologisch</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Traumaforschung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bessel van der Kolk (2014)<br>The Body Keeps the Score.<br>(deutsch: Verkörperter Schrecken)<br>→ Zeigt eindrucksvoll, dass schwere Traumatisierungen keineswegs nur durch körperliche Gewalt entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Psychische Gewalt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Marie-France Hirigoyen (1998)<br>Die Masken der Niedertracht.<br>→ Eines der bekanntesten Werke über psychische Gewalt in Beziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gewalt in der WHO</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>World Health Organization (WHO) (2002)</li>



<li>World Report on Violence and Health.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO beschreibt Gewalt ausdrücklich nicht ausschließlich als körperliche Gewalt, sondern bezieht auch psychische Schädigungen mit ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Gewalt benennen</title>
		<link>https://analytische-kritik.de/verschiedenes/allgemeines/gewalt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stella]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 08:41:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6. Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[6.1. Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Entmenschlichung]]></category>
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		<category><![CDATA[Männliche Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Patriarchat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist die Inszenierung männlicher Macht über weiblichen Körper, in diesem Fall: den Körper einer Mutter, instrumentalisiert, um einen Mann zu erniedrigen. Das ist die uralte Logik der Beschämung über den weiblichen Körper als Angriff auf den männlichen Gegner.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://analytische-kritik.de/verschiedenes/allgemeines/gewalt/">Gewalt benennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://analytische-kritik.de">Analytische Kritik</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorweg</strong>:<br>Es geht mir hier nicht um das GWUP Mitglied-<a href="https://www.youtube.com/@SinansWoche" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SinansWoche</a> und nicht um Sinan selbst. Es geht mir um das Thema Frauen und Gewalt, die sie ertragen müssen.<br>Denn was passiert ist, geht über Szenen, Lager und Gruppen hinaus. Es ist ein Muster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, es ist schon zwei Jahre her. Ein Video mit einer Szene, die man fast schon neutralisierend und verharmlosend als „Muttersketsch“ bezeichnet.<br>Ich habe vor zwei Tagen das erste Mal <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gBxPVL3yD_s&amp;t=2502s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diese Szene</a> gesehen und bin schockiert, wie verharmlosend sie von dem <a href="https://x.com/bababartunek" target="_blank" rel="noreferrer noopener">User Baba-Bartunek</a> einst auf Twitter geframt wurde. Selbst ich bin irgendwann auf dieses groteskes Scheinargument reingefallen, obwohl ich von Anfang an spürte, hier liegt eine unverzeihliche Grenzverletzung vor.</p>



<center><hr style="width: 300px; border: none; height: 2px; background: linear-gradient(to right, #0E2C40, #1A4A5A, #51a2bd); margin: 30px 0;"></center>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich richte mich hiermit direkt an den User/YouTuber Baba Bartunek: </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was du getan hast, Bartunek, ist kein Ausrutscher, kein geschmackloser Witz. Es ist sexualisierte Gewalt in Sprache gegossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand – ob Youtuber oder „Satiriker“ – das Bild einer Mutter nutzt, um über ihren Körper zu sprechen, ihre Brüste mit der Maus einzukreisen und dann Sätze sagt wie „ich will knabbern“, dann geht es nicht um Humor, sondern um Entmenschlichung. Es ist die Inszenierung männlicher Macht über weiblichen Körper, in diesem Fall: den Körper einer Mutter, instrumentalisiert, um einen Mann zu erniedrigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frau wird zum Werkzeug in einem Machtspiel zwischen Männern gemacht. Ihr Körper wird zur Waffe gegen den Sohn. Das ist archaisch. Das ist patriarchal. Und es ist perfide, weil es sich als „ironische Übertreibung“ tarnt. Aber der Effekt ist eindeutig: sexuelle Objektivierung, öffentliche Demütigung, Grenzverletzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht also nicht um Geschmack oder Meinungsfreiheit. Es geht um die politische Funktion solcher „Clips“: Sie degradieren Frauenkörper, sie legitimieren Erniedrigung als Unterhaltung, sie verrohen Diskursräume. Das ist nicht „ein Ausrutscher“, sondern strukturelle Misogynie in Echtzeit.<br>Kurz: Das Video ist keine Satire, sondern ein Akt sexualisierter Aggression. Und die Deckung durch Teile der Szene macht klar, dass Macht – auch in vermeintlich progressiven Räumen – immer noch männlich kodiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Begriff „Muttersketsch“:<br>Der Begriff selbst ist bereits ein zweiter Übergriff.<br>„Muttersketsch“ klingt harmlos, fast verspielt – als wäre das Ganze eine groteske Szene aus einem Kabarett, ein harmloses „Missverständnis“. Aber genau darin liegt die ideologische Technik: Entsexualisierung durch Verharmlosung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff neutralisiert das, was tatsächlich passiert ist: die öffentliche sexualisierte Erniedrigung einer Frau – nicht als Individuum, sondern als Symbol. Die „Mutter“ steht im kulturellen Unterbewussten für Ursprung, Fürsorge, Schutz. Wenn dieser Körper zum Objekt gemacht wird, wird nicht nur sie, sondern die gesamte symbolische Ordnung der Weiblichkeit verletzt. Und wer das dann „Sketsch“ nennt, versucht, diese Gewalt in Komik zu verwandeln.</p>



<center><hr style="width: 300px; border: none; height: 2px; background: linear-gradient(to right, #0E2C40, #1A4A5A, #51a2bd); margin: 30px 0;"></center>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch kritisiere ich die Verharmlosung von Gewalt – siehe Video von imp</strong> (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=gBxPVL3yD_s&amp;t=2502s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">00:56:01, Twizzy</a>): </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://raptastisch.net/2023/12/18/nach-messer-angriff-twizzy-wendet-sich-mit-statement-an-die-oeffentlichkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rapper Twizzy</a> wurde einst brutal zusammengeschlagen. Darüber sinniert Bartunek: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Gewisse Situationen rechtfertigen eine Ohrfeige“, </li>



<li>„Ich kann schon mal verstehen, dass es mal eine Schelle gibt, oder so“, und </li>



<li>„Wenn dieses oder jenes passiert, hab ich durchaus Verständnis, wenn es mal ’ne Watschn gibt.“ </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist die nächste Eskalationsstufe derselben Ideologie – die Sprache des Verstehens. Nicht offener Applaus für Gewalt – das wäre zu plump –, sondern moralische Amnestie: „Ich verstehe ja, dass man mal …“ Damit wird Gewalt nicht gerechtfertigt, sondern normalisiert. Sie wird von der Ausnahme zur Reaktion erklärt. Und Reaktion gilt in dieser Logik als menschlich – also entschuldbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Muster ist präzise: Er sexualisiert, wenn er entmachten will. Er relativiert Gewalt, wenn sie ihm ideologisch nützt. „Verständnis“ ist hier das Tarnwort für Einverständnis. Denn wer eine „Schelle“ als nachvollziehbar bezeichnet, verschiebt den Diskurs vom Täter zur Situation – und macht damit das Opfer zur Bedingung der Gewalt. Wer so redet, verteidigt nicht „menschliche Fehler“. Er verteidigt das Recht auf Übergriff. Und das verurteile ich aufs absolut Schärfste!</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">::::::::::::::::::::::::::::::::::::</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Bartunek! Ich habe auf das, was du getan hast, eine Antwort:</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>LÖSCH DICH</strong>!</p>



<center><hr style="width: 300px; border: none; height: 2px; background: linear-gradient(to right, #0E2C40, #1A4A5A, #51a2bd); margin: 30px 0;"></center>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<p class="wp-block-paragraph">Hier das aktuelle Video, das dazu führte, dass ich diesen Clip zum ersten Mal gesehen habe. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klarstellung: </strong>Es geht mir ausschließlich um meine Positionierung – als Frau, als Mutter. Um Gewalt. Nicht um Zugehörigkeit zu irgendeinem Lager!</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lösch Dich: Baba Bartunek" width="900" height="506" src="https://www.youtube.com/embed/gBxPVL3yD_s?start=2502&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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</div>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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