Finie im Beitragsfoto: einige Wochen nach dem Fund – noch abgemagert
Fini kam einst als Fundtier in eine gefährliche Leerstelle hinein, die durch den drohenden Verlust meiner Tochter entstanden war. Rein in das Gefühl: „Ich verliere mein Kind.“
Und dann kam dieses kleine Wesen. Schutzbedürftig. Abhängig und ganz nah bei mir.
Ich konnte beschützen, nähren, aufpassen, Familie sein, Bindung leben. Und sie linderte all meine Ängste.
Deswegen sage ich immer: „Fini war meine Familie.“
Und nun meine kleine Maus, 5 Jahre alt, und da ist sie wieder: Angst, Bedrohung, Schmerz.
Ich verliere meine Gedanken und mache Notizen:
Ich hab damals geschrieben: „Kaum denke ich an dich oder fällt dein Name, kann ich nicht aufhören zu weinen. Dabei war ich nie ein Mensch vieler Tränen.“ Finies Tod scheint etwas aufgebrochen zu haben. Wenn ich nicht aufpasse, gehe ich am Weinen kaputt. Längst nicht mehr („nur“) wegen Finies Tod, so viel, so viel…
Finie, mein Fienchen,
— Stella (@marv_stella) February 10, 2026
heute vor einem Jahr bestand mein ganzes Dasein nur noch aus Dunkelheit und Tränen.
Um 10:20 Uhr – heute vor einem Jahr – bist du gestorben.
Monatelang (fast ein Jahr) habe ich dich auf deinem Leidensweg und beim Sterben begleitet. Kein einziger Arzt fand… pic.twitter.com/iZLl1DQCkb


