Schnipsel und Angst

Finie im Beitragsfoto: einige Wochen nach dem Fund – noch abgemagert

Fini kam einst als Fundtier in eine gefährliche Leerstelle hinein, die durch den drohenden Verlust meiner Tochter entstanden war. Rein in das Gefühl: „Ich verliere mein Kind.“
Und dann kam dieses kleine Wesen. Schutzbedürftig. Abhängig und ganz nah bei mir.
Ich konnte beschützen, nähren, aufpassen, Familie sein, Bindung leben. Und sie linderte all meine Ängste.
Deswegen sage ich immer: „Fini war meine Familie.“
Und nun meine kleine Maus, 5 Jahre alt, und da ist sie wieder: Angst, Bedrohung, Schmerz.


Ich verliere meine Gedanken und mache Notizen:


Ich hab damals geschrieben: „Kaum denke ich an dich oder fällt dein Name, kann ich nicht aufhören zu weinen. Dabei war ich nie ein Mensch vieler Tränen.“ Finies Tod scheint etwas aufgebrochen zu haben. Wenn ich nicht aufpasse, gehe ich am Weinen kaputt. Längst nicht mehr („nur“) wegen Finies Tod, so viel, so viel…

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